Wer eine Strandwoche in Albir plant, hat bereits die richtige Entscheidung getroffen. Ich lebe seit zehn Jahren an der Costa Blanca und kehre immer wieder zum gleichen Fazit zurück: Albir hat einige der klarsten und saubersten Strände der gesamten spanischen Mittelmeerküste. Besonders im Juni — wenn die Sonne schon richtig scheint, aber der Hochsommeransturm noch ausbleibt — sind die Strände hier schlicht unschlagbar.
Dieser Reiseführer verrät Ihnen alles: welche Strände einen Besuch lohnen, wann man am besten geht, wie man anreist und parkt, was man mitbringen sollte und wo man nach dem Schwimmen essen kann. Ob Sie eine Ferienwohnung in Albir gebucht haben oder nur einen Tagesausflug planen — hier finden Sie alle wichtigen Informationen.
Playa de l'Albir: Das Highlight der Küste
Die Hauptattraktion ist die Playa de l'Albir — knapp einen Kilometer aus glattgeschliffenen Kieselsteinen, dahinter die Felsen des Naturparks Sierra Helada, davor Wasser in einem Türkisblau, das man sonst nur aus dem Urlaubs-Werbeprospekt kennt. Das Wasser ist so klar, weil kein Sand aufgewirbelt wird — auf drei, vier Metern Tiefe erkennt man noch jeden Stein auf dem Boden.
JV Properties
Ferienwohnung in Albir gesucht?
Direkt bei JV Properties buchen und bis zu 18% günstiger als Airbnb. Keine Gebühren, persönlicher Service.
Unterkünfte ansehen →Die Kulisse ist beeindruckend: Kalksteinklippen, Pinienwald, der alte Leuchtturm in der Ferne. Die Strandpromenade bietet Restaurants, Chiringuitos und Eisdielen — alles Nötige, ohne dass es überladen wirkt.
Im Juni liegt die Wassertemperatur bereits bei 22–23°C — angenehm warm zum stundenlangen Schwimmen. Parkplätze sind zu dieser Zeit noch kein Problem, die Preise in den Strandcafés moderat, und die Strände füllen sich nicht so stark wie im August. Morgens zwischen 8 und 11 Uhr ist das Wasser am ruhigsten; ab 19 Uhr beginnt das goldene Abendlicht über den Hügeln — der schönste Moment für ein kühles Getränk am Strand.
Ausstattung: Liegen und Sonnenschirme (ca. 8–10€ pro Set), Duschen, Toiletten, Rettungsschwimmer in der Saison, Behindertengerechter Zugang an mehreren Stellen, Strandrestaurants mit Meerblick.
Cala de la Mina: Das versteckte Juwel
Wer etwas Abenteuerlust mitbringt, sollte vom südlichen Ende des Hauptstrands aus dem Küstenpfad in den Naturpark folgen. Nach etwa 40 Minuten Wanderung — landschaftlich spektakulär, konditionsmäßig machbar — erreicht man die Cala de la Mina, eine kleine Felsenbucht, die auf den meisten Touristenkarten gar nicht auftaucht.
Das Wasser ist außergewöhnlich klar, die Schnorchelaussichten sind grandios, und selbst in der Hochsaison ist man meist fast allein. Keinerlei Infrastruktur vor Ort — Wasser und Verpflegung unbedingt mitnehmen, festes Schuhwerk für den Weg empfehlenswert. Eine der schönsten Stellen, die ich in zehn Jahren an dieser Küste entdeckt habe.
Playa del Racó de l'Albir: Für Ruhesuchende
Etwas nördlicher gelegen und weniger bekannt ist dieser kleinere Strandabschnitt, der von Einheimischen bevorzugt wird, die dem Trubel entgehen möchten. Gleiche Wasserqualität (Blaue Flagge), aber deutlich ruhigere Atmosphäre. Besonders für Familien mit kleinen Kindern eine gute Alternative zum belebteren Hauptstrand.
Praktische Informationen
Anreise: Albir ist am einfachsten mit dem Auto zu erreichen. Am Strandpromenade gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz (ca. 2€/Stunde im Sommer). Im Juni sollte man vor 10 Uhr ankommen, um problemlos einen Platz zu finden. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es etwa 15 Gehminuten entfernt Richtung Alfàs del Pi. Wer eine Ferienwohnung in Albir direkt im Ort hat, kommt oft bequem zu Fuß zum Strand.
Was mitnehmen: Badeschuhe sind auf den Kieseln sehr empfehlenswert — besonders für Kinder. Eine Schnorchelmaske lohnt sich wirklich: Die Sichtweite im Wasser ist außergewöhnlich. Sonnencreme mindestens LSF 30; der UV-Index erreicht an der Costa Blanca im Juni regelmäßig Werte von 8–9 um die Mittagszeit.
Essen und Trinken: Auf der Promenade bietet La Marina seit Jahren zuverlässige Paella und Reisgerichte mit direktem Meerblick. Am nördlichen Ende des Strands gibt es einen Chiringuito mit frisch gepressten Säften und belegten Broten zu vernünftigen Preisen.
Kies statt Sand — lohnt sich das?
Ehrliche Antwort: Wer unbedingt Sandstrand möchte, fährt besser nach Benidorm oder weiter nach Guardamar. Albir ist Kies — aber die meisten Urlauber, die einmal hier waren, kommen nicht mehr zurück zur Sandstrandvariante. Das Wasser ist einfach klarer, sauberer und einladender. Mit Badeschuhen ist der Unterschied nach dem ersten Tag kaum noch spürbar.
Direkt am Strand übernachten
Die ideale Art, Albirs Strände zu genießen, ist ein Urlaubsdomizil in Strandnähe. Stöbern Sie in unseren Ferienwohnungen in Albir und finden Sie Ihre perfekte Unterkunft. Alle verfügbaren Objekte ansehen — und direkt bei uns buchen: Das spart im Vergleich zu Airbnb oder Booking.com bis zu 18%, bei gleicher Qualität und ohne Plattformgebühren.
Albir im Juni ist schlicht einer der besten Strandurlaube an der Costa Blanca — solange man es noch weiß.



