Die Strände in Calpe sind ehrlich gesagt der Hauptgrund, warum die meisten Menschen hierher kommen — und nach zehn Jahren an der Costa Blanca kann ich euch sagen: der Ruf ist absolut verdient. Mit dem dramatischen Peñón de Ifach als Kulisse über türkisblauem Wasser hat Calpe eine visuelle Identität, die kein anderer Ort an dieser Küste bieten kann. Aber abseits der Postkartenmotive gibt es echte Vielfalt: lange Sandstrände für Familien, versteckte Felsbuchten für Schnorchler und ruhige, seichte Buchten, die für kleine Kinder wie gemacht sind.
Dieser Strandführer stellt euch jeden Strand und jede Cala in Calpe vor, die es wirklich wert ist — mit ehrlichen Meinungen, praktischen Tipps und dem lokalen Wissen, das man sich nur durch tatsächliches Leben hier aneignet.
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Unterkünfte ansehen →Playa de la Fossa (Playa Levante) — Der Hauptstrand
Wer nur einen Tag in Calpe hat, landet meistens an der Fossa — und das ist absolut in Ordnung. Mit über 1,5 km ist es der längste Strand in Calpe, mit feinem goldenem Sand, ruhigem Wasser durch seine geschützte Lage und allem, was man braucht: Liegenverleih (im Juni etwa 8–10€ pro Liege), Tretboote, Chiringuitos und Duschanlagen.
Das nördliche Ende nahe dem Peñón ist das meistfotografierte — die Kombination aus weißem Sand, blauem Wasser und dem riesigen Kalksteinfelsen dahinter ist wirklich atemberaubend. Im Juni wächst die Besucherzahl zwar, aber es ist noch lange nicht das Chaos des Augusts. Wer vor 10:30 Uhr kommt, findet noch gut Platz.
Das Parken in der Nähe ist begrenzt — ich empfehle, das Auto am Hafen zu lassen und die Promenade entlangzugehen. Das dauert etwa 15 Minuten und ist ein schöner Spaziergang.
Ideal für: Familien, Schwimmer, Erstbesucher, alle, die volle Ausstattung wollen
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Playa del Arenal-Bol — Der ruhige Geheimtipp
Südlich des Peñón, auf der anderen Seite des Felsens, liegt Arenal-Bol. Er ist kleiner als La Fossa, hat aber seinen ganz eigenen Charme. Das Wasser hier ist außergewöhnlich ruhig — geschützt durch den Felsen und einen kleinen Wellenbrecher — und damit ideal für kleine Kinder oder alle, die flaches, klares Wasser zum Schwimmen suchen.
Es gibt Liegen, ein paar Bars und den Vorteil, direkt neben dem alten Fischerhafen zu liegen. Früh morgens (vor 9 Uhr) ist dieser Strand einfach magisch: Fischer, die ihre Netze sortieren, das Licht, das vom Peñón reflektiert wird, und kaum andere Menschen.
Ideal für: Kleine Kinder, ruhiges Schwimmen, Frühaufsteher
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Cala El Racó — Das versteckte Juwel
Die meisten Calpe-Besucher finden die Cala El Racó nie — und genau das macht sie so sehenswert. Es ist eine kleine Felsenbucht, versteckt zwischen dem Peñón und den Salzseen (Les Salines), erreichbar über einen kurzen Weg vom Eingang des Naturparks. Die Wasserklarheit hier ist außergewöhnlich — das ist einer der besten Schnorchelplätze in Calpe, ganz ohne Boot.
Es gibt keine Einrichtungen, keine Liegen, keine Bar. Alles Nötige mitbringen: Wasser, Snacks und griffige Schuhe für den felsigen Zugangsweg. Im Juni liegt die Wassertemperatur bei etwa 22–23°C — perfekt zum Schnorcheln.
Ideal für: Schnorchler, Paare, die Ruhe suchen, unabhängige Reisende
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Playa de Calalga — Der Strandtipp der Einheimischen
Etwas nördlich von La Fossa, in Richtung Oltà, liegt die Playa de Calalga — ein deutlich ruhigeres Strandstück als die Hauptpromenade. Sie ist bei spanischen Familien und Langzeitbewohnern beliebt — genau deswegen. Der Sand ist etwas grober, die Ausstattung minimal, aber die entspannte Atmosphäre ist für einen faulen Nachmittag persönlich mein Favorit.
Auf der Straße darüber gibt es begrenzten kostenlosen Parkplatz, den die Einheimischen kennen und Touristen meistens verpassen.
Ideal für: Ruhiges Sonnenbaden, Einheimische Atmosphäre
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Les Salines — Das Flamingo-Naturschutzgebiet
Technisch gesehen kein Badestrand, aber ich wäre nachlässig, wenn ich ihn nicht erwähnen würde. Die Salzseen (Les Salines de Calpe) liegen direkt neben dem Strand Arenal-Bol und sind ein geschützter Naturpark. Von Mai bis August sieht man hier sehr wahrscheinlich Flamingos — manchmal Dutzende — die im flachen Wasser fressen. Der Rundweg ist kostenlos und die Kombination aus Flamingos, Peñón dahinter und Meer auf der anderen Seite ist eines der unerwartet schönsten Bilder der gesamten Costa Blanca.
Im Juni sind Flamingo-Sichtungen fast täglich. Frühmorgens oder am späten Nachmittag für das beste Licht hingehen.
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Praktische Tipps für Calpes Strände im Juni
Wassertemperatur: Etwa 22–24°C im Juni — angenehm warm und ohne Neoprenanzug gut schwimmbar.
Besucherandrang: Juni ist der ideale Zeitpunkt. Genug Betrieb, damit alles geöffnet ist, aber noch weit entfernt vom August-Chaos. Ab der letzten Juniwoche steigt die Zahl der Urlauber deutlich, wenn die spanischen Schulferien beginnen.
Blaue-Flagge-Strände: Sowohl La Fossa als auch Arenal-Bol tragen die Blaue Flagge — die Wasserqualität wird regelmäßig kontrolliert und ist ausgezeichnet.
Barrierefreiheit: La Fossa bietet barrierefreien Strandzugang mit angepassten Liegen (kostenlos mit Behindertenausweis am Roten-Kreuz-Posten am Strand).
Was mitnehmen: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (die valencianische Sonne im Juni ist intensiv — LSF 50 für helle Haut), Badeschuhe für die Felsbuchten und Bargeld für die Chiringuitos, da Kartenzahlung nicht immer funktioniert.
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Ferienwohnung in Calpe: Die besten Lagen für Strandurlaub
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Calpes Strände sind von Weltklasse. Der Peñón macht sie einzigartig, die Wasserqualität hält sie sauber, und die Vielfalt sorgt dafür, dass für jeden etwas dabei ist — egal ob ihr Ruhe, Abenteuer oder einfach einen perfekten Nachmittag mit den Füßen im Sand sucht.




